Die Abschaffung des Goldenen Visums und ihre Auswirkungen auf den Immobilienmarkt

Die spanische Regierung hat beschlossen, das Goldene Visum im Jahr 2024 abzuschaffen, was zu einer gewissen Unsicherheit im Immobiliensektor geführt hat. Dieses Programm, das den spanischen Wohnsitz gegen eine Investition von 500.000 Euro in Immobilien ermöglichte, hatte in den letzten Jahren eine große Zahl ausländischer Käufer angezogen.

Welche Auswirkungen wird die Abschaffung des Goldenen Visums auf den Immobilienmarkt haben?

Die Meinungen sind geteilt. Einige Experten sind der Meinung, dass die Maßnahme nur begrenzte Auswirkungen haben wird, da die Nachfrage nach Wohnraum in Spanien durch andere Käufergruppen, wie z. B. Einheimische und Europäer, weiterhin stark ist. Andere hingegen sind der Meinung, dass sich die Abschaffung des Goldenen Visums negativ auf ausländische Investitionen in den spanischen Immobiliensektor auswirken könnte, insbesondere in den exklusivsten Gegenden.

Welche Auswirkungen hat die Maßnahme auf ausländische Immobilienkunden?

Kunden, die bereits das Goldene Visum erhalten haben, sind von der Maßnahme nicht betroffen. Wer jedoch mit dem Gedanken spielt, eine Immobilie in Spanien zu kaufen, um über das Goldene Visum eine Aufenthaltsgenehmigung für Spanien zu erhalten, muss sich nach anderen Alternativen umsehen.

Einige der Alternativen zum Goldenen Visum könnten sein:

  • Investition in spanische Unternehmen: Die spanische Regierung bietet Investoren, die in spanische Unternehmen im Wert von mindestens 500.000 Euro investieren, eine Aufenthaltsgenehmigung an.
  • Kauf einer Immobilie mit höherem Wert: Die spanische Regierung bietet Investoren, die eine Immobilie in Spanien im Wert von mindestens 1.000.000 Euro kaufen, ebenfalls eine Aufenthaltsgenehmigung an.
  • Erlangung eines Arbeitsvisums: Bürger aus Nicht-EU-Ländern können ein Arbeitsvisum für Spanien erhalten, wenn sie im Land eine Stelle finden.

Die Balearen, eines der beliebtesten Reiseziele für ausländische Investoren in Spanien, werden von der Abschaffung des Goldenen Visums besonders betroffen sein. Das Programm war in den letzten Jahren ein wichtiger Motor für den Immobilienmarkt der Balearen und zog Käufer aus Ländern wie China, Russland und dem Vereinigten Königreich an.

Die spanische Regierung hat argumentiert, dass die Abschaffung des Goldenen Visums notwendig sei, um die Immobilienspekulation zu bekämpfen und den Zugang der spanischen Bürger zu Wohnraum zu schützen. Einige Experten haben die Maßnahme jedoch kritisiert und argumentiert, dass sie sich negativ auf die spanische Wirtschaft auswirken könnte und nicht der beste Weg ist, um das Problem der Immobilienspekulation zu lösen.

Die Debatte über die Abschaffung des Goldenen Visums wird in den kommenden Monaten fortgesetzt. Es ist wichtig, dass sich alle Beteiligten, einschließlich der spanischen Regierung, der autonomen Gemeinschaften, des Immobiliensektors und der ausländischen Investoren, an dieser Debatte beteiligen, um eine Lösung zu finden, von der alle profitieren.

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